ARCHIV 2022-2024
Zwischen 2022 und 2024 entstehen Werkgruppen, in denen Figuren, organische Formen und räumliche Strukturen in wechselnden Verhältnissen aufeinandertreffen. Mal verdichtet sich der Bildraum zu vielschichtigen Szenen, mal öffnet er sich und wird selbst zum Thema. Gemeinsam ist den Arbeiten das Interesse an Wahrnehmung, Beziehung und der beweglichen Grenze zwischen Figur und Umgebung.
Figuren, Tiere, Landschaften und Erinnerungsfragmente verdichten sich zu vielschichtigen Bildwelten. Einzelne Szenen treten hervor, ohne sich zu einer eindeutigen Erzählung zu schließen.
Stellung der Frau im Ausstellungsbetrieb 2023
Die Werkgruppe richtet den Blick auf die ungleiche Repräsentation von Künstlerinnen in Museen und Ausstellungen. Sie befragt den weiblichen Körper zugleich als Motiv und als künstlerische Position. Kunst hat kein Geschlecht - Sichtbarkeit und Teilhabe sind dennoch ungleich verteilt.
Kunst - Raum - Mensch 2022
Organische, fließende Formen greifen in den Bildraum ein und verändern das Verhältnis zwischen Figuren, Kunstwerken und ihrer Umgebung. Wahrnehmung erscheint dabei als ein Geschehen, das Mensch und Raum miteinander verbindet.
White snake, Acryl auf Leinwand, 125 x 160 cm, 2022, Sold
Der Klang
Farbe, Linie und Wiederholung verdichten sich zu rhythmischen Bewegungen. Der Bildraum entsteht weniger aus dargestellten Gegenständen als aus Spannung, Takt und Unterbrechung.
G.E.O. - Geologische Bildräume
Organische Formen, Schichtungen und Brüche verbinden sich zu Bildräumen, die an geologische Prozesse erinnern. Landschaft erscheint dabei nicht als Abbild, sondern als bewegliche Struktur zwischen Wachstum, Verdichtung und Auflösung.